Prä- und perinatale Körpertherapie

Auch wenn wir keine bewusste Erinnerung an die Geburt und die Zeit vor unserer Geburt haben, so haben diese frühen Erfahrungen Spuren hinterlassen. Idealerweise erfahren wir schon als Embryo das Gefühl des Verbundenseins, Genährt­seins während der Schwangerschaft. Sind wir in dieser Zeit Stress ausgesetzt, so prägt dies unser Nervensystem bis ins Erwachsenenalter: „die Seele fühlt von Anfang an“ (Das goldene Tor zum Leben, F. Renggli). Jede Klientin bestimmt abhängig von eigenen Ressourcen wie tief sie in dieses frühe Erleben „eintauchen“ möchte. Begleitet von mir, mit Cranio und therapeutischem Dialog, erinnert sich ihr Körper an den Ursprung des Lebens, an diese besondere Kraft, auch „Atem des Lebens“ genannt. Wichtig ist mir dabei, dass Sie Veränderungen jetzt im Körper spüren.

Gänseblümchen

Die geburtsbezogene Craniosacrale Therapie wende ich an:

• Zur Entspannung und Stärkung von Mutter und Kind vor und nach der Geburt

• Zur Begleitung von Babys (Schreibabys, Dreimonatskoliken, emotionale und körperliche

„unverdaute“ Erfahrung nach der Geburt ( zB : Kaiserschnitt)

• Zur Bindungsförderung zwischen Eltern und Baby

• Zur Narbenbehandlung nach Kaiserschnitt

• Zur Begleitung von Erwachsenen, wenn sich Themen aus dieser frühen Zeit zeigen

 

Ist das Sympathische Nervensystem überaktiv und noch ein Überschuss an Stresshormonen vorhanden, befinden sich manche Babys in einem andauernden Spannungszustand. Hilflos kommen wir uns vor, wenn nichts mehr hilft- kein Tragen, Schaukeln, kein Liebkosen oder Stillen. Schlafmangel und Erschöpfung tun ihr Übriges dazu. So arbeite ich nicht nur mit dem Kind, sondern auch mit den Eltern mit Cranio und einfachen Übungen zur Körper­wahrnehmung.

Nach der Geburt kann die Wirbelsäule verdreht oder gestaucht sein, das Köpfchen noch verschoben oder die heftigen Eindrücke noch nicht „verdaut“ worden sein. Da Babys nicht mit Worten sprechen können, müssen eventuelle medizinische Ursachen als Auslöser für Schmerz (z. B. Ohrenschmerzen) oder Unwohlsein (z. B. Fieber) abgeklärt werden. Kann man schließlich davon ausgehen, dass das Weinen der Stressreduktion dient und eine heilsame Funktion hat, gilt es nun die Not, das Wehklagen des Babys anzunehmen und ihm das heilsame Gefühl von „Gehalten-sein“ zu geben.

Es berührt mich immer wieder zu sehen, wenn ein besseres Verstehen füreinander und eine tiefere Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind am Ende einer Behandlung möglich ist.

 

 

Der Behandlungsablauf bei Kindern

Die Eltern werden für ca. 10 min. vor- oder nachbehandelt. So kann auch schon bei ihnen eine Entspannung, kurze Erholung und eine Harmonisierung des Nervensystems erfolgen. Die Babys werden im Arm von Mama oder Papa, auf dem Schoß des Therapeuten, oder auch während des Stillens berührt. Meine Berührung erfolgt achtsam, mit Langsamkeit.

Behandlungsdauer 45 – 60 min.




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